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Die noch junge, erst im Jahr 1930 aus vier Gemeinden gegründete, nordrhein-westfälische Stadt Leverkusen dehnt sich über 78 Quadratkilometer aus und bietet etwa 160000 Einwohnern Platz zum Leben und Arbeiten, wobei der Industrieriese Bayer AG sicher eine übergeordnete Rolle im Arbeitsgeschehen spielt.

Doch auch für guten Fußball ist Leverkusen durch den Verein Bayer 04 Leverkusen bekannt. Ihren Namen erhielt die Stadt durch den Chemiewerk-Begründer Carl Leverkus, der Mitte des 19. Jahrhunderts den Flecken seiner Mitarbeiteransiedlung schon so benannte, was dann später als Stadtname übernommen wurde.

Leverkusen liegt in der Nähe von Köln an Rhein und Wupper und besteht aus mehreren Stadtbezirken und Stadtteilen.

Rund um Leverkusen finden sich landschaftstypisch an den Gewässern gelegene Bruch- und Auwälder, viele Flächen werden landwirtschaftlich genutzt. Das rheinische Schiefergebirge ist nahebei zu finden.

Der Raum Leverkusen war natürlich schon lange Zeit vor der Stadtgründung besiedelt, nachweislich schon von den Römern. Im Mittelalter hatte die Kirche Leverkusen in ihrem Einflussbereich, sowie diverse Grafen.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Unternehmen Bayer und Leverkusen gegründet, die sich schon bald als große Arbeitgeber der Region herausstellen sollten. Die Einwohnerzahl stieg dementsprechend an.

Anfang des 20. Jahrhunderts folgte die Eisenbahn mit einem Ausbesserungswerk, das ebenfalls sehr vielen Menschen Arbeit bot.

Der Nationalsozialismus drückte auch Leverkusen seinen dunklen Stempel auf und die Stadt erlitt durch Luftangriffe große Schäden und Verluste während des Zweiten Weltkriegs.

Leverkusen wurde an die amerikanischen Alliierten übergeben. Nach dem Krieg hatten die Menschen zunächst unter Hunger und Wohnungsnot stark zu leiden, dies änderte sich erst nach der Währungsreform 1948. Nun fing die Wirtschaft wieder an zu erstarken, der Hunger wurde bekämpft, neue Wohnungen entstanden und die Infrastruktur, vornehmlich auch die Verkehrswege, wurde neu aufgebaut. Dies ist auch für Wertermittlungen und Gutachten der Sachverständigenbüros interessant und wird in die Immobilienbewertung durch die Sachverständigen gern mit einbezogen.

Der überwiegende Teil der Einwohner in Leverkusen ist übrigen katholischen Glaubens und es gibt in der Stadt viele schöne Kirchenbauwerke, die einen Besuch wert sind.

Die Einwohnerentwicklung ist zu betrachten wie vielerorts auch: Sind es zu frühen Zeiten noch wenige Hundert oder tausend Einwohner, so steigt die Zahl bemerkenswert zu Beginn der Industrialisierung sprunghaft an.

Trotzdem hat auch Leverkusen immer wieder mal mit den Finanzen zu kämpfen, aber dies geht ja den meisten Städten und Gemeinden so, dass die Etatlage nicht so ganz ausgeglichen ist. Doch bemüht sich die Stadt nach Kräften, ihre Schulden zu bekämpfen.

Leverkusen pflegt eine Reihe von Städtepartnerschaften in Europa und auch international. Für kulturell Interessierte stehen selbstverständlich vielfältige Angebote zur Verfügung. Dazu gehören zum Beispiel diverse Theater, in denen unterschiedliche Aufführungen gezeigt werden. Auch Museen sind in der Stadt zu finden, von denen das Kinder- und Jugendmuseum „EnergieStadt“ besonders zu nennen ist.

Wer Leverkusen besucht, sollte auf keinen Fall verpassen, sich das Schloss Morsbroich anzuschauen, in dem auch ein Museum für zeitgenössische Kunst untergebracht ist.

Ruhe und Entspannung findet man hernach im Wildpark Reuschenberg, der auf über 3 Hektar nicht nur viel Wald sondern auch viele Tierarten bietet.